Personzentrierte Psychotherapie
in Wien & Tulln
Hallo. Schön, dass Sie da sind.
Manchmal braucht es einen geschützten Raum, um zu verstehen, was gerade ist – und was sich verändern darf.

Warum ich tue, was ich tue
Mit Menschen zu arbeiten, war für mich nie eine Entscheidung, sondern eine Konstante. Dieser Weg führte mich zunächst in die Begleitung von Menschen mit Behinderungen, später in den Wohnbereich, wo ich Menschen mit unterschiedlichen körperlichen und psychischen Erkrankungen begleitete, und schließlich in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Bildungswissenschaft wurde zur Brücke zwischen meiner sozialpädagogischen Tätigkeit und der Psychotherapie – welche meine berufliche Erfahrung mit wissenschaftlichen Perspektiven auf Entwicklung, Lernen und Begleitung miteinander verbindet. Ein Fundament, auf dem ich heute im Master weiter aufbaue.
Grundlage meiner therapeutischen Arbeit ist der personzentrierte Ansatz nach Carl R. Rogers. Im Mittelpunkt stehen für mich nicht Diagnosen oder Symptome, sondern Sie als Mensch mit Ihrer eigenen Geschichte und Lebenswirklichkeit. Mir ist wichtig, den Menschen als Ganzes zu sehen – mit allem, was gerade da ist, und einen Raum zu schaffen, in dem nichts muss, aber alles da sein darf. Meine Arbeit ist geprägt von Offenheit, Respekt und einem bewussten wertschätzenden Umgang mit Vielfalt.
Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision in freier Praxis
APG·IPS Ambulanz – Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision
Kiwozi – therapeutische Kinder- und Jugend-WG
Caritas – Stellvertretende Leitung Garconnierenverbund
Caritas – Stellvertretende Leitung vollbetreutes Wohnen intensiv
GIN – Assistenz für Menschen mit Behinderungen
Laufende Fortbildungen
Universitätslehrgang Personzentrierte Psychotherapie (MA)
Fachspezifikum Personzentrierte Psychotherapie (APG·IPS)
Psychotherapeutisches Propädeutikum (APG)
Studium der Bildungswissenschaft (BA), Universität Wien
Was ist personzentrierte Psychotherapie?
Psychotherapie ist ein geschützter Raum für alles, was gerade zu schwer wird, um es allein zu tragen. Im personzentrierten Ansatz nach Carl R. Rogers steht kein festes Programm im Mittelpunkt, sondern der Mensch mit seiner individuellen Lebenswelt. Eine wertschätzende, empathische und authentische therapeutische Beziehung schafft dabei Raum, um offen über Gefühle und Erfahrungen zu sprechen, sich selbst besser zu verstehen und eigene Möglichkeiten zu entdecken, Ihr Leben selbstbestimmt und stimmig zu gestalten.
Woran ich häufig arbeite und worin ich mich laufend fortbilde.
Schwerpunkte
Neurodiversität
ADHS, weibliche ADHS, AuDHS
Neurodivergentes Erleben verdient einen Raum, in dem es nicht angepasst oder normiert werden muss, sondern verstanden werden darf. Weibliche ADHS zeigt sich oft anders als im bekannten Bild und bleibt dadurch häufig lange unerkannt – ebenso wie die Kombination aus Autismus und ADHS, bekannt als AuDHS. In der gemeinsamen Arbeit steht Ihr persönliches Erleben im Mittelpunkt. Ihre Wahrnehmungen, Erfahrungen und Bedürfnisse dürfen dabei genauso ihren Platz haben wie die Fragen, die Sie vielleicht schon lange begleiten.
Chronische Erkrankungen
Eine chronische Erkrankung kann vieles im Leben verändern und neue Fragen aufwerfen. In der gemeinsamen therapeutischen Arbeit möchte ich Ihnen mit Offenheit für das begegnen, was gerade da ist – ohne dass die Erkrankung Ihre gesamte Geschichte bestimmt. Gemeinsam können wir uns dem zuwenden, was gerade da ist und für Sie Bedeutung hat.
Angst und Panikattacken
Wenn Angst oder Panik den Alltag bestimmen, kann vieles an Sicherheit verloren gehen. In der gemeinsamen therapeutischen Arbeit darf das, was Sie belastet und bewegt, seinen Platz finden. In Ihrem eigenen Tempo können Sie sich mit Ihren Erfahrungen auseinandersetzen, sich selbst besser verstehen und neue Wege im Umgang mit dem entwickeln, was Sie belastet.
Sucht
Der erste Schritt im Umgang mit einer Abhängigkeit ist oft der stille Moment, in dem man beginnt, genauer hinzusehen. Während meines Praktikums in der Langzeittherapiestation Erlenhof habe ich Menschen mit Suchterkrankungen begleitet und erfahren, wie individuell diese Wege sein können. In der gemeinsamen therapeutischen Arbeit darf Raum für das entstehen, was Sie bewegt – ohne Bewertung und in Ihrem eigenen Tempo.
Erziehungs-, Eltern- & Bezugspersonenberatung
Erziehung bringt Fragen mit sich, auf die es selten einfache Antworten gibt. Dabei kann es hilfreich sein, die eigene Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und gemeinsam herauszufinden, was sich verändern darf. Durch meinen Schwerpunkt „Bildung, Beratung und Entwicklung über die Lebensalter“ im Studium der Bildungswissenschaft sowie durch meine berufliche Erfahrung in der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien bringe ich vielfältige Erfahrung in der Elternarbeit mit.
Was hier gesagt wird, bleibt hier
Gesetzlich abgesichert durch die therapeutische Verschwiegenheitspflicht gemäß § 45 Psychotherapiegesetz. Ihre Anliegen sind bei mir geschützt und respektvoll aufgehoben und werden ausschließlich in der gesetzlich verpflichtenden Supervision anonymisiert und unter Wahrung der Verschwiegenheitspflicht besprochen.
Zusammenarbeit
Unsere Zusammenarbeit lebt vom persönlichen Kontakt und von der gemeinsamen Zeit – bei mir dauern die Sitzungen in der Regel 50 Minuten. Die Gespräche finden vor Ort in Wien oder Tulln statt. Die genauen Adressen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Manchmal lässt sich ein persönlicher Termin nicht einrichten. Nach Absprache können deshalb einzelne Sitzungen auch online stattfinden – bei Erstgesprächen ist das jedoch nicht möglich.
Kosten und Abrechnung
Eine Sitzung dauert 50 Minuten und kostet 80€.
Sozialtarife werden bei Bedarf – sofern Plätze verfügbar sind – angeboten.
Mein Honorar kann derzeit nicht bei der Krankenkasse eingereicht werden, weil ich mich in Fachausbildung unter Lehrsupervision befinde.
Absagen und Termine
Termine können bis 48 Stunden vorher unkompliziert abgesagt oder verschoben werden – dafür reicht eine kurze Nachricht.
Bei einer Absage zwischen 48 und 24 Stunden vor dem Termin verrechne ich 40€, bei einer späteren Absage den gesamten Betrag des vereinbarten Honorars.
So legen wir los!
Ich kontaktiere Sie auf dem gewünschten Weg, stelle eventuell ein paar Rückfragen und wir vereinbaren einen Termin für das Erstgespräch.
Wir lernen uns beim Erstgespräch gegenseitig kennen, um zu entscheiden, ob und wie wir therapeutisch miteinander arbeiten möchten.
Wir sprechen über das, was Sie zu mir führt, Ihre Anliegen, Wünsche und Erwartungen. Gemeinsam schauen wir, welche Unterstützung in Ihrer Situation hilfreich sein kann, klären offene Fragen und besprechen die Rahmenbedingungen einer möglichen Zusammenarbeit – auch Raum für Befürchtungen und Ziele darf dabei sein.
Zwei Orte, ein Rahmen
Kontakt in Wien und Tulln
Ein Erstgespräch vereinbaren wir immer persönlich am Telefon oder über das Formular weiter oben. So lässt sich gleich klären, welcher Standort und welcher Termin passt.
NStephanie Steinkellner, BAT0660 6050843Epraxis@skpt.at
Wien
Praxis Stephanie Steinkellner
(Praxisgemeinschaft)
Hermanngasse 18, Top 4
1070 Wien
Termine
Nach Vereinbarung, Dienstag bis Donnerstag zwischen 10 und 20 Uhr.
Anfahrt
Bus 13A oder 48A bis Neubaugasse oder Burggasse, Straßenbahn 49 bis Westbahnstraße. Die U6-Station Burggasse-Stadthalle liegt rund zehn Gehminuten entfernt.
Barrierefreiheit
Ein Lift ist vorhanden, hält aber nicht im Mezzanin. Wenn Stufen ein Hindernis sind, sprechen Sie mich bitte vorab an – dann finden wir eine Lösung.
Tulln an der Donau
Zentrum der Gesundheit
(Praxisgemeinschaft)
Rathausplatz 3, Top 5 (2. Stock)
3430 Tulln an der Donau
Termine
Nach Vereinbarung, Montag zwischen 9 und 20 Uhr.
Anfahrt
Direkt im Stadtzentrum, vom Bahnhof in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Parken in den Parkhäusern der Innenstadt oder in den umliegenden Kurzparkzonen.
Barrierefreiheit
Die Praxis ist barrierefrei zugänglich.

